Grenzwanderweg um Eysölden

Er begleitet auf einer landschaftlich schönen und abwechslungsreichen Route die ehemalige Grenze zwischen der hohenzollernschen Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach (nördlicher Teil des früheren Oberamts Stauf-Landeck) und dem Kurfürstentum Pfalzbayern (frühere Pflegämter Hilpoltstein und Heideck). Für die Bewohner dieser Gegend war dies eine harte Grenze, weil sie durch Jahrhunderte auch eine konfessionelle Trennung bedeutete. Um Grenzstreitigkeiten zu vermeiden, wurde der Grenzverlauf beschrieben und versteint. Die meisten Grenzsteine tragen auf der einen Seite das Rautenwappen für Pfalzbayern, auf der anderen den Adler für die Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach. Als nach den napoleonischen Kriegen das Deutsche Reich neu geordnet wurde, verlor die Grenze ihre Bedeutung. Das Land hüben und drüben wurde 1806 im Königreich Bayern vereint. In den heutigen Gemeindegrenzen Thalmässings zu Heideck, Hilpoltstein und Greding spiegelt sich noch die historische Vergangenheit.